Jugendlehrgang II in Hachen


Jugendlehrgang II des DFJJ NW e.V.
in Hachen / Sundern

Nachdem im April rund 100 Kids unseres Landesverbandes das Feriendorf des LSB an der Sportschule in Hachen so richtig wuschig machten, waren im Oktober unsere Teens an der Reihe. 125 Betten im Seminartrakt, 25 Ferienhäuser für je acht Teilnehmer und fünf Betreuerhäuser für je vier Teamer/Übungsleiter sowie Sporthallen satt und 14 Unterrichts- und Gruppenräume runden die Infrastruktur ab. Nicht zu vergessen der angrenzende Wald mit eigenen Kletteranlagen, KK-Schießbahn und die hauseigene Wassersportanlage am Sorpesee bieten neben der guten Küche alles, was einen als „Organisator“ entlastet und ein Sportwochenende zum Erlebnis werden lässt. Außer unseren Kampfsportlern waren noch zwei Handballteams, eine Fußballmannschaft und eine Gruppe der Berufsfeuerwehr Essen untergebracht. Da war zwischendurch immer mal Zeit für ein Fachgespräch zu Trainingsmethoden und Gedankenaustausch.

Mit der Anreise am Freitag startete auch der Spätsommer nochmal so richtig durch. Nach Beziehen der Gruppenunterkünfte und einem Abendessen ging es dann in die Sporthalle. Das Aufwärmen erfolgte „japanisch-traditionell“ mit RUGBY. Zwei Teams, 25 gg 25, ohne Matten, da wurde in der Sporthalle um jeden Zentimeter Boden gefightet. Spätestens nach dem 3 Bodenklatscher war uns auch das Interesse der Nutzer der anderen Sporthallententeile sicher. Karate Kihon, Kombinationen und Karate in der Selbstverteidigung rundeten den ersten Abend ab. Und ehe wir es uns versahen baten uns um 22.15 h Lehrgangsleitungen anderer Sportangebote aus der Halle, um die Trainings für den Folgetag vorzubereiten. Bei sternenklarer Nacht konnte man als erfahrener Übungsleiter sogar die Hormone wie Glühwürmchen zwischen den Hütten und Teilnehmern bizzeln sehen.

Der Samstag stand dann im Zeichen Teambuilding und Jiu Jitsu. Um spätestens 07.00 h war für alle aufstehen angesagt, um Frühstück und Abfahrt zum Sorpesee bzw Hallentrainings nicht zu verpassen. Die Teilnehmer waren ruckzuck in zwei Gruppen eingeteilt. Und im Wechsel wurde auf dem Sorpesee mit Kanadiern um die Wette gerudert was die Muskeln hergaben. Ist schon nicht einfach 12 Mann pro Kanadier im Takt 2 Stunden lang über das Wasser zu bewegen. Zeitgleich übte die zweite Gruppe in der Sporthalle Jiu Jitsu, Bodenkampf und Kombinationen. Für den Bereich Kampfsport konnte ich Adam Kraska (5. Dan), Christian Busch (3. Dan) und Dima Galwas (1. Dan) als Referenten gewinnen. Mit einem gemütlichen Grillabend in stockdusterer Nacht und bei Sichtweite Null gab es dann Hamburger und Würstchen satt. Familie Unger aus Schmallenberg kennt wohl das Unterzuckerungsproblem von Teenagern und versorgte uns mit Bergen an selbstgebackenem Kuchen, den es dann zum Nachtisch gab – Danke Kathrin.

Die ersten Judo-Wettkämpfer aus Schmallenberg verabschiedeten sich leider schon recht früh am Samstag, um am Sonntag ausgeruht in Judo-Turniere starten zu können.

 

Der Sonntag forderte dann nochmal jeden einzelnen, galt es doch bis 07.15 h die Betten abzuziehen, Gepäck vorzubereiten und noch vor allen anderen Teilnehmern des Feriendorfs den Frühstücksraum zu entern. Ich selbst war anschließend mit dem Bezahlen der Rechnungen beschäftigt, während Heike, Manuela, Dima, Christian und Adam das Stuben- und Revierreinigen überwachten und organisierten. Die Rückgabe aller Unterkunftshäuser dauerte dann auch nur 10 Minuten, kein Wunder da 80 % der Teilnehmer schon seit mehr als 10 Jahren an den Jugendlehrgängen teilnehmen und die Abläufe kennen.

Das Abschlusstraining am Sonntag kann man mit Worten nicht beschreiben. Das war ein zweistündiges Hardscore-Training im anaeroben Bereich. Wenns das gäbe würde ich Fotos mit Geruchserkennung machen. 50 Kids und Trainer auf 36 Quadratmeter Mattenfläche im Bodenkampf, bei defekter Lüftung und geschlossenen Türen (draußen lief gerade Yoga und Tai Chi)! Das Wasser lief förmlich die Wände runter – hat trotzdem oder gerade deshalb Spaß gemacht – trotz Sauerstoffdefizit.

Bei der Abschlussbesprechung mit allen Teilnehmern konnte ich dann auch den Teens Christian Busch als neuen Jugendwart der Sportjugend des Deutschen Fachsportverband für Jiu Jitsu (LV NRW) vorstellen. Mit diesem Oktoberlehrgang habe ich das Zepter für die Jugend endgültig an Christian Busch übergeben.

Ich blicke auf rund 20 Jahre Arbeit als Jugendwart zurück. In dieser Zeit habe ich mehr als 50 Wochenendlehrgänge quer durch NRW bis zur französischen Grenze geplant, organisiert und durchgeführt und dabei weit mehr als 2500 interessante junge Menschen ab sechs Jahren kennen und schätzen gelernt. Auch Inklusion und Integration ist uns erfolgreich in allen Altersklassen gelungen und konnte in den letzten 10 Jahren gefestigt und verinnerlicht werden. Es waren oft herausfordernde Wochenenden mit wenig Schlaf, aber es war nie langweilig! Viele Freundschaften haben diese 20 Jahre überdauert und wurden gefestigt. Viele der ehemaligen Kids sind heute als Teenager und junge Erwachsene selbst als Trainer, Sporthelfer oder Betreuer während Jugendfahrten tätig. Der Nachwuchs wird uns also nicht ausgehen.

Während des Kids-Lehrgangs im April habe ich mich bereits von zwei langjährigen Weggefährten bedankt. Während des nächsten Lehrgangs unter Leitung von Christian werden dann noch zwei Betreuer für Ihre 20-jährige Unterstützung geehrt und danach werde ich entspannt am Mattenrand sitzen und die Kölner Kids und Teens zu Lehrgängen jagen.

Wir sehen uns – versprochen!

Lieber Christian, ich wünsche Dir schlaflose Nächte und viel Spaß mit unseren Kids und Teens.

Liebe Grüße
Karl-Heinz


weitere Impressionen:


Text: Karl-Heinz Muhs, Fotos: DFJJ NW e.V.

Ferienworkshops Sommer 2018

Die vierte Ferienwoche beendeten wir mit unseren beiden Rad-Touren über 25 Kilometer entlang des Rheins und die Hardscore Variante über 55 Kilometer rund um Köln (diesseits des Rheins). Die Gruppe war deutlich kleiner, was sicher an der Streckenlänge und den hochsommerlichen Temperaturen der letzten Tage lag.

Bis Ferienende wird jetzt noch die Anfängerschwimmausbildung für Teenager erfolgreich abgeschlossen. Dafür konnte ich bei kochenden Hallentemperaturen 12 Breakdancer bewundern, die klatschnass geschwitzt Choreos einstudierten.

Nach vier intensiven Wochen mit Sportangeboten für Groß und Klein ist es Zeit Resümee zu ziehen.

371 Teilnehmer haben an unseren 56 Einzelangeboten innerhalb und außerhalb der Sporthalle teilgenommen, teils mehrfach. Ein großes Programm von Wanderungen über GeoCache, Radfahren, Volleyball, Basketball, Tischtennis, Breakdance, Parcour, Kinderturnen oder Sport&Fitnesstrainings für Erwachsene (Basketball, Zumba, Fit4fun) stand zur Auswahl. Nebenbei wurden an 5 Tagen noch 38 Fahrräder repariert und verkehrssicher gemacht.

34 Übungsleiter und Sporthelfer des TuS Rondorf haben dabei rund 625 Stunden geleistet.

Die Stundenzahl mag manchem Leser sehr hoch erscheinen, wenn er sonst im Basketball oder Kampfsport nur einen Trainer sieht.
Wer aber schon mal mit 25-30 Kids im Wald war oder eine 20-köpfige Kids-Gruppe im Straßenverkehr dabei hatte weiß, dass hier ein Betreuer mehr auch ein deutliches Plus an Sicherheit ist. Auch sonst sind unsere Gruppen grundsätzlich mit mindestens einem Übunsleiter und 1-3 Sporthelfern besetzt, das ist entspanntes Training und gibt Zeit für Gespräche mit Eltern und den Teilnehmern.

Hier nochmal alle vorherigen Berichte und viele schöne Fotos:

Erste Woche mit viel Spaß + Fotos Sommerferien…
Zweite Woche Sommerferien – Bericht + Fotos…
Dritte Woche Sommerferien – Bericht + Fotos Fahrradtouren…

Alle Ferien-Fotos in bunter Reihenfolge…


An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen
Trainern, Übungsleitern und Sporthelfern die zu dieser
erfolgreichen Sommeraktion beigetragen haben!


Der Sportbetrieb im TuS Rondorf ruht jetzt bis Ende der Sommerferien. Ab 29. August geht’s wieder rund und wir starten mit vielen neuen Sportangeboten –  ab September auch samstags.


Was wir jetzt noch dringend bräuchten, wäre ein

Übungsleiter /Übungsleiterin StepAerobic

donnerstags 18.00 – 19.30 Uhr in Godorf.

Bei Interesse bitte einfach Kontakt aufnehmen, Danke!


Mit sportlichen Grüßen 

Karl-Heinz Muhs,
Vorsitzender

Sommer 2018: Dritte Woche Ferienworkshops

Nach den Wandertagen in Finkens Garten und in den Friedenswald (erste Ferienwoche), Karte / Kompass und GeoCachen, Schnitzeljagd und Fragen rund um die Flora und Fauna in der 2. Ferienwoche startete die 3. Ferienwoche bei hochsommerlichen Temperaturen mit den Fahrradworkshops.

Überprüfen der Fahrradtechnik, Reparaturen und Verkehrszeichen mussten ebenso geübt werden wie das Kolonne fahren.
Dann ging es auch schon am 31. Juli um 9.00 Uhr morgens Richtung Tierpark Lindental.
Unsere Gruppe war rund 22 Teilnehmer stark, im Alter 6 – 57. Nach rund 2 Stunden und gefühlt 20 Ampeln und Kreuzungen waren wir endlich am Ziel.
Meine lieben Stadtväter: Das ist schon ein Akt von Rondorf nach Lindental, vor allem wenn man Kindern erklären muss, dass der Radweg auf einmal auf der anderen Straßenseite weitergeht (Kreuzung Eifeltor/Militärring).
Während ich für alle Teilnehmer Tierfutter kaufte stand für die Gruppe eine größere Pause an.

Dann konnten Reh, Ziege und Co. endlich gefüttert werde. Die ganz geduldigen wurden durch das handzahme Damwild mit Bussi-Kontakt belohnt.

Der Rückweg verlief zügig und genauso diszipliniert, so dass es am Kalscheurer Weiher zur Belohnung noch ein Eis und eine Runde Bootfahren gab. Pro Boot ein Betreuer und die Kurzen in die Schwimmwesten gezwängt, dann konnte der Wasserspaß losgehen.

Punkt 15.00 Uhr traf unsere Gruppe nach 25 Kilometern Radtour wieder an der Anne Frank Schule ein.

Der Donnerstag war den Großen ab 13 Jahren gewidmet. 45 Kilometer Rundkurs über Hürth, Otto Maigler-See, rüber zu meinem Wohnzimmer, dem FC Stadion, und dann quer über die Feldwege und den Militärring nach Rondorf. Bei 35°C waren dann alle froh, als wir nach knapp 3 ½  Stunden wieder in Rondorf eintrudelten.


Frühere Berichte:
Erste Woche mit viel Spaß + Fotos, Bericht +  Ausblick Sommerferien…
Zweite Woche Sommerferien – Bericht + Fotos…


Am 7. August geht es für die Kurzen (Alter 6-12) von Rondorf über Godorf am Rheinufer entlang, mit der Fahrradfähre auf die Schäl Sick und dann über die Rodenkirchener Brücke und den FoBo zurück nach Rondorf.
Radsport-Tour: Start ist um 9.00 Uhr an der Sporthalle der Anne Frank Schule, geplante Rückkehr 15.00 Uhr.

Die Großen 13+ starten am Donnerstag, 9. August, um 9.00 Uhr auf eine
55 km-Radtour rund um Köln: Start ist um 9.00 Uhr an der Sporthalle der Anne Frank Schule, geplante Rückkehr 15.00 Uhr.


Ab der 4. Ferienwoche bis Ferienende werden keine Sporthallenangebote mehr durchgeführt, dann legen wir auch die Füße hoch.


ACHTUNG: Alle Angebote in diesen Ferienwochen sind kostenlos, auch für Nichtmitglieder die diese Sport mal kennen lernen möchten:

Das vielfältige und kostenlose Sommer-Ferienprogramm des TuS Rondorf:


 

Sommer 2018: Kurzweilige zweite Ferienwoche

Nach den Wandertagen letzte Woche in Finkens Garten und in den Friedenswald / Forstbotanischen Garten starteten als Ganztages- bzw. Vormittagsangebot  noch ein Anfängerschwimmkurs und ein Fahrradtechnikworkshop.

Die Nachmittage in der ersten Ferienwoche wurden mit Volleyball, Basketball, Tischtennis, Kinderturnen und Elternkind-Turnen sowie Breakdance und Parcour kurzweilig angenommen und durchgeführt.

Das Abendprogramm gehörte den Erwachsenen mit Basketball 18+ und Fit4Fun.


Die zweite Ferienwoche startete montags mit einer Mischung aus GeoCaching, Umgang mit Karte und Kompass sowie einem Mix aus sportlichen Aufgaben sowie Wissensfragen rund um die Leichtathletik.

Huckepack einen Partner und zwei Wasserbecher transportieren, Baumklettern oder im Sand buddeln, um eine Cache zu finden, gehörten ebenso zu den Stationsaufgaben wie den Basketball mit verbundenen Augen in den Korb zu versenken. 

Der Montag diente mit dem Schwerpunkt Koordinaten ermitteln und Lesen einer Karte der Vorbereitung unseres zweiten Ausflugs in den Forstbotanischen Garten und Friedenswald am Dienstag.
Die kurze Wanderung zum FoBo wurde mit Informationen zu Fauna, Flora, giftigen Pflanzen an festgelegten Stationen unterbrochen.
Im Friedenswald selbst folgten Informationen zur Geschichte des Friedenswald und zu ausgewählten Bäumen und deren Herkunftsländern. 

Um Flora, Fauna , Tierwelt und die Mitarbeiter des FoBo/Friedenswald nicht zu erschrecken, teilten wir uns in 8 begleitete Gruppen.

Während 4 Gruppen zunächst im FoBo Wissensfragen lösen mussten (Wo sind Bär, Krokodil, Pfauen, welche Pflanzen sind giftig …) 

Die zweiten 4er Teams begannen im Friedenswald. Ausgestattet mit Kompassen und GeoCache-Geräten mussten Koordinaten bestimmt werden, Himmelsrichtungen und der eigene Standort ermittelt und Fragen rund um die Bäume gelöst werden.

Die Pausenzeiten nutzten viele Teilnehmer im Alter 6-11 Jahre, um Betreuer und Klettergerüste an die Belastungsgrenze zu bringen oder Indiaca bzw Ultimate Frisbee zu lernen.

Einige Gruppen konnten tatsächlich einen echten Cache finden!

In einem unbeobachteten Moment hatten die Mitarbeiterinnen der OGS der Anne Frank Schule dann noch einen Schatz für alle versteckt der mittels ausgefeilter Suchtechniken im großen Sandspielplatz gefunden werden musste.

Rund 35 Teilnehmer täglich, in der Spitze bis zu 14 Betreuer, sorgten für einen kurzweiligen und unfallfreien Start in die zweite Ferienwoche. 


Einige Eindrücke der zweiten Ferienwoche:


Auf diesem Weg möchte ich mich bei Herrn Hensel vom Forstbotanischen Garten/Friedenswald, dem Revierförster Herrn Remiger sowie beim Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln bedanken, die uns bei der Antragstellung und Planung unterstützt haben. 

Nicht vergessen möchte ich die Mitarbeiter im FoBo und Friedenswald, die mit Fachwissen und viel Spaß unseren Kids alle Fragen rund um die Pflanzenkunde und zu den freilaufenden Bären, Krokodilen und Pfauen unermüdlich beantwortet haben 

In der  dritten und vierten Ferienwoche starten dann unsere Fahrradtouren für Kids und Teens/Erwachsene.


ACHTUNG: Alle Angebote in diesen Ferienwochen sind kostenlos, auch für Nichtmitglieder die diese Sport mal kennen lernen möchten:

Das vielfältige und kostenlose Sommer-Ferienprogramm des TuS Rondorf:


 

Sommer 2018: Ferienworkshops TuS Rondorf

Die erste Ferienwoche mit Outdooraktivitäten liegt hinter uns.

Am Montag und Dienstag konnte der TuS Rondorf je 16 Teilnehmer für eine Wanderung zu Finkens Garten, in den Friedenswald und in den Forstbotanischen Garten motivieren. Das Alter der Gruppe reichte von 6-14. Die ideale Mischung für GeoCache, Karte Kompass, Naturerlebnis, Abenteuer- und Erlebnissport, Ultimate Frisbee und Indiaca. 

Pflanzenkunde, Nasengarten, Himmelsrichtungen bestimmen, echte freilaufende Pfauen treffen und zum Ausklang ein lecker Eis im Eiscafe van der Put in Rondorf. So konnte man auch dieser Hitze begegnen.

Am Mittwochmorgen stand noch Nichtschwimmerausbildung auf dem Plan.

An Sporthallenaktivitäten wurde Basketball für die Altersgruppen 6-99 geboten. Dann ging’s mit Tischtennis 6-99 und Fit4Fun weiter, bevor am Donnerstag ein Fahrradtechnikworkshop und Kinderturnen U6 / Eltern-Kindturnen durchgeführt wurde.

Am heutigen Freitag stehen noch Breakdance und Parcour auf dem Programm. Und dann werden erstmal 2 Tage die Füße hoch gelegt.

In den nächsten Wochen bis Ende Juli locken noch Zumba, Rad Touren, Volleyball für Kids und Teens u.v.m.


ACHTUNG: Alle Angebote in diesen 3 Ferienwochen sind kostenlos, auch für Nichtmitglieder die diese Sport mal kennen lernen möchten:

Das vielfältige und kostenlose Ferienprogramm des TuS Rondorf:


Scheckübergabe der Volksbank macht uns Wege frei!

Mit einem Scheck über 1000 € überraschten Herr Miguel Cuevas und Herr Tim Hanske von der Volksbank Köln Bonn eG den 1. Vorsitzenden des TuS Rondorf Karl-Heinz Muhs und die Trainer und Kids der Tischtennisabteilung.

„Das Geld soll in die Materialbeschaffung zur Durchführung der inklusiven Sportangebote investiert werden, so Karl-Heinz Muhs.“

In erster Linie werden diese Mittel für Ersatzteile der Faltrollstühle, Blindenbälle, Tandemschwimmgeräte und Material für eine behindertengerechte Selbstverteidigungsausbildung investiert.

Volksbank Köln Bonn eG – die machen uns den Weg frei!
So die einhellige Meinung der Kids und des Vorstands.

Selbstverteidigungslehrgang für und mit Menschen mit Behinderungen

Rund 22 Teilnehmer aus Meerbusch, Düsseldorf, Soest, Leverkusen, der Eifel und dem Bergischen und Kölschen Kreis durfte ich gestern zum Selbstverteidigungslehrgang für und mit Menschen mit Behinderungen begrüßen. Auch 5 Übungsleiter nutzten die Gelegenheit ihre Übungsleiterlizenz C zu verlängern.

Vor diesem Wochenende war ich mir nicht bewusst, welche Bandbreite an Behinderungen es gibt. Was man hört oder liest und dann tatsächlich im Umgang erlebt, ist ein himmelweiter Unterschied.
MS-Patientienten mit unterschiedlichen Ausprägungen, verkürzte Körperseiten, Kleinwuchs, Rollstuhlfahrer, Ohnarmer, Blinde, Querschnittgelähmte…. Die Vielfalt ist schier unendlich.
Das Selbstverständnis dieser Mitmenschen, mit diesen Behinderungen umzugehen und damit das eigene Leben zu meistern, nötigt mir allergrößten Respekt ab.

Mein besonderer Dank gilt allen Teilnehmern, die den Mut hatten, neues Terrain kennen zu lernen, den nichtbehinderten Teilnehmern, die unvoreingenommen mitgemacht und neue Sichtweisen kennengelernt haben, meinen Co-Trainern  Verena, Nadine, Nils und Platon, die unermüdlich als Sparring-Partner zur Verfügung standen, sowie meinen beiden Mitreferenten Bernd P. und Adam Kraska, die mit viel Einfühlungsvermögen auf jede Behinderung ad hoc neue SV Strategien entwickelt haben oder auch rechtliche Aspekte anschaulich darstellten.

Nach 6 Stunden war dann bei allen die Luft raus und wir beendeten diesen Workshop mit  einem gemütlichen Grillabend in meinem Kleingarten.
Der eine oder andere Referent nutzte die Gelegenheit, mit voller Montur in den Pool zu springen.
Für uns Übungsleiter war es ein lehrreicher und unvergesslicher Tag mit vielen wundervollen Menschen. Es war uns eine Ehre und ein Vergnügen dabei gewesen zu sein!

Karl-Heinz Muhs