Jugendfahrt nach Panarbora in Waldbröl

 

Der TuS Rondorf e.V. aus dem Kölner Süden war mit rund 70 Teilnehmern im Alter  von 6 bis 12 Jahren für 3 Tage zu Gast in der Jugendherberge Panarbora in Waldbröl.

Kinder mit Behinderungen und Kinder mit Flucht- und Kriegserfahrungen wurden rasch in die bestehenden Gruppen integriert und in Panarbora auf „unsere“ zwei Kontinente Afrika und Südamerika verteilt. Die Teilnehmerin mit den meisten Kilometern war übrigens Lilly, die extra aus Hamburg (mit Eltern und Bruder) anreiste, um ihre Freunde vom letzten Jahr wieder zu sehen.

Panarbora ist eine richtig coole Jugendherberge, in der die Unterkünfte landestypischen Häusern nachempfunden sind. Rund 32-40 Personen fasst ein Dorf, bei großen Gruppen (70 Personen) muss also fleißig organisiert werden, damit man sich wenigstens einmal am Tag sieht. Panarbora ist eine sehr weitläufige, umzäunte Jugendherberge. Heckenirrgarten, Tast- und Sinnespfad, Abenteuerspielplatz oder der legendäre 50 m hohe Turm als Ausgangspunkt zum Baumwipfelpfad sind nur einige wenige Highlights dieser einmaligen Jugendherberge. Frühstück gibt es in Buffetform im Haupthaus, Mittag- und Abendessen werden direkt in die Dörfer geliefert. Voll ausgestattete Küchen in den Dörfern oder auch Baumhäusern bieten behaglichen Komfort. Supernettes und stressresistentes, kids-erfahrenes Pesonal hilft schnell und zuvorkommend. Um auch Wissen über Flora und Fauna zu vermitteln, hatten wir über die JH das Programm „querwaldein“ gebucht. Außer Bäumen und Kellerasseln kennt jetzt jeder das spezifische Gewicht einer Zwergfledermaus, und weiß, dass Springwurzeln, Baumschnappschlangen und Riesengraseidechsen nur in Kalles Phantasie existieren.

Am Rande: „Was ist gelb-schwarz und giftig?“ „Hummeln, Bienen und … der BVB.“ Soweit zur Flora und Fauna und dem Tierreich in Waldbröl. Dass meine Betreuer nach diesen drei Tagen in 15 Sprachen fließend fluchen können, sei auch nur am Rande erwähnt.

Hut ab und danke an alle Teilnehmer, insbesondere aber an die Betreuer, die mit Herz und Verstand 3 Tage und Nächte als Pädagogen, Ausbilder, Betreuer, Tröster, großer Freund und große Freundin und Vorbild engagiert dabei waren.

Text und Fotos: Karl-Heinz Muhs

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